Bei der Planung einer Photovoltaikanlage rückt ein Bauteil oft erst spät in den Blick: der Zählerschrank. Gerade in älteren Gebäuden entspricht er häufig nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen der Netzbetreiber.
Warum der Zählerschrank so wichtig ist
Im Zählerschrank laufen alle Stromkreise zusammen. Für eine PV-Anlage wird in der Regel ein Zweirichtungszähler bzw. ein intelligentes Messsystem benötigt. Kommen Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe hinzu, steigen die Anforderungen an Platz, Absicherung und Verdrahtung.
Typische Anzeichen für eine Erneuerung
- Schraubsicherungen statt Leitungsschutzschalter
- Fehlender Fehlerstromschutzschalter (FI)
- Kein Platz für zusätzliche Zählerplätze oder Komponenten
- Zähler auf Holzplatte oder veraltete Zählerplätze
- Fehlender Überspannungsschutz
Technische Anschlussbedingungen beachten
Welche Anforderungen genau gelten, legt der jeweilige Netzbetreiber in seinen Technischen Anschlussbedingungen (TAB) fest. Ob ein Zählerschrank weiter genutzt werden kann oder erneuert werden muss, lässt sich daher nur nach einer Prüfung vor Ort sicher beurteilen.
Zukunftssicher planen
Wenn ohnehin eine Erneuerung ansteht, lohnt es sich, gleich Reserven für spätere Erweiterungen vorzusehen – etwa für eine Wallbox, eine Wärmepumpe oder ein Energiemanagementsystem. So vermeiden Sie spätere Umbauten.
Alles aus einer Hand
Wir prüfen Ihren Zählerschrank im Rahmen der Vor-Ort-Beratung und berücksichtigen eine eventuell nötige Ertüchtigung transparent in unserem Angebot. Die Abstimmung mit dem Netzbetreiber übernehmen wir, soweit vereinbart, für Sie.