Viele wissen nicht: Eine Wärmepumpe kann im Sommer auch kühlen. Das macht sie zur ganzjährigen Komfortlösung – besonders in Kombination mit einer Fußbodenheizung und eigener PV-Anlage.
Passive Kühlung (Natural Cooling)
Bei der passiven Kühlung wird die niedrige Temperatur des Erdreichs oder Grundwassers über einen Wärmetauscher direkt genutzt. Der Kompressor läuft nicht – das spart Strom. Möglich ist das vor allem bei Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen.
Aktive Kühlung
Bei der aktiven Kühlung kehrt die Wärmepumpe ihren Kreislauf um und entzieht dem Haus aktiv Wärme – ähnlich einer Klimaanlage. Das funktioniert auch mit Luft-Wasser-Wärmepumpen und sorgt für stärkere Kühlleistung.
Kühlen über Fußboden oder Gebläse
Die Kälte wird über die Fußbodenheizung (sanfte Flächenkühlung) oder über Gebläsekonvektoren (schnellere Kühlung) verteilt. Wichtig ist, den Taupunkt zu beachten, um Kondensat zu vermeiden.
Mit Solarstrom besonders günstig
Der Kühlbedarf fällt mit dem höchsten Solarertrag zusammen. So kühlen Sie an heißen Tagen praktisch kostenlos mit der eigenen PV-Anlage.
Beratung
Ob Ihre geplante oder bestehende Wärmepumpe kühlen kann, prüfen wir gerne – inklusive Auslegung und Förderberatung (BAFA bis 70 %).