Mit den ersten kühlen Nächten beginnt für die Wärmepumpe die Hauptsaison. Ein kurzer Check im Herbst sorgt dafür, dass sie effizient arbeitet und Sie im Winter keine unangenehmen Überraschungen erleben.
1. Außengerät freihalten
Laub, Äste und Schmutz können die Luftzufuhr des Außengeräts behindern. Halten Sie den Bereich rund um das Gerät frei und achten Sie darauf, dass das Kondenswasser im Winter ungehindert ablaufen kann.
2. Heizkurve prüfen
Die Heizkurve bestimmt, wie warm das Heizwasser bei einer bestimmten Außentemperatur wird. Eine zu hoch eingestellte Heizkurve kostet unnötig Strom. Als Faustregel gilt: So niedrig wie möglich, so hoch wie nötig. Wir unterstützen Sie gerne bei der Optimierung.
3. Heizkörper und Flächenheizung entlüften
Luft im System verringert die Wärmeübertragung. Gluckernde Heizkörper oder ungleichmäßig warme Räume sind ein Hinweis darauf, dass entlüftet werden sollte. Prüfen Sie anschließend den Anlagendruck.
4. Warmwasser-Einstellungen kontrollieren
Warmwassertemperatur und Zeitfenster für die Legionellenschaltung sollten sinnvoll eingestellt sein. Mit einer PV-Anlage lässt sich die Warmwasserbereitung bevorzugt in die sonnigen Mittagsstunden legen.
5. Stromtarif prüfen
Für Wärmepumpen gibt es spezielle Wärmepumpentarife. Seit 2024 können steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG zudem von reduzierten Netzentgelten profitieren. Ein Tarifvergleich vor der Heizsaison kann sich lohnen.
6. Wartungstermin vereinbaren
Eine regelmäßige Inspektion durch den Fachbetrieb beugt Störungen vor und erhält die Effizienz. Beachten Sie auch die Wartungsvorgaben des Herstellers, die für Garantieansprüche relevant sein können.