Kürzere Tage, tief stehende Sonne und Nebel im Neckartal: Im Herbst geht der Ertrag einer Photovoltaikanlage spürbar zurück. Das ist normal – trotzdem lohnt sich ein Blick auf das Monitoring, um echte Probleme von saisonalen Schwankungen zu unterscheiden.
Warum der Ertrag sinkt
Die Sonne steht im Herbst tiefer, die Tage werden kürzer und die Strahlung ist schwächer. Nebel und Hochnebel reduzieren den Ertrag zusätzlich. Diffuses Licht wird von modernen Modulen dennoch in Strom umgewandelt – ganz ohne Ertrag ist ein Herbsttag selten.
Laub auf den Modulen
Einzelne Blätter werden meist vom Wind oder Regen entfernt. Bleibt jedoch nasses Laub dauerhaft liegen, kann es Module teilweise verschatten. Bei geneigten Dächern ist das selten ein Problem, bei flach aufgeständerten Anlagen kann eine Kontrolle sinnvoll sein. Betreten Sie das Dach bitte niemals selbst – das ist lebensgefährlich.
Neue Schattenwürfe im Herbst
Durch den tieferen Sonnenstand werfen Bäume, Schornsteine oder Nachbargebäude längere Schatten als im Sommer. Leistungsoptimierer auf Modulebene können helfen, die Auswirkungen auf die übrige Anlage zu begrenzen.
Monitoring richtig lesen
Vergleichen Sie die Erträge am besten mit demselben Monat des Vorjahres statt mit dem Sommer. Fällt ein einzelner String oder Modul deutlich ab oder zeigt das Monitoring Fehlermeldungen, sollten Sie uns kontaktieren.
Wir sind für Sie da
Bei Auffälligkeiten prüfen wir Ihre Anlage und helfen Ihnen, die Ursache zu finden – damit Ihre Solaranlage auch im Frühjahr wieder volle Leistung bringt.