Bifaziale Solarmodule auf einem Solar-Carport

Bifaziale Module erzeugen Strom auf Vorder- und Rückseite. Der Mehrertrag hängt stark von der Montage und dem Untergrund ab. Wir erklären, wann sich die Mehrinvestition wirklich lohnt.

Wie funktionieren bifaziale Module?

Die Rückseite ist ebenfalls transparent (Glas-Glas oder Glas-Folie). Sie nutzt Licht, das vom Untergrund reflektiert wird. Der Mehrertrag (Bifacial Gain) liegt je nach Standort zwischen 5 und 25 %.

Wann lohnen sie sich besonders?

  • Flachdächer mit hellem Belag (weiße Folie, Kies): bis 15 % Mehrertrag
  • Solar-Zäune Ost-West: beide Seiten erhalten direktes Licht, bis 25 % Gain
  • Solar-Carports mit hellem Boden
  • Aufgeständerte Freilandanlagen mit Albedo > 0,3

Wann eher monofazial?

Klassische Schrägdach-Aufdach-Anlagen direkt auf dem Dach profitieren kaum vom bifazialen Effekt – die Rückseite ist verdeckt. Hier sind monofaziale Module meist die wirtschaftlichere Wahl.

Glas-Glas vs. Glas-Folie

Glas-Glas-Module sind besonders langlebig (30+ Jahre Lebensdauer) und etwas schwerer. Die meisten bifazialen Module sind heute Glas-Glas.

Aiko ABC – unsere Empfehlung

Die Aiko-N-Type-Module mit 465–470 W bieten exzellente Effizienz (über 23 %), bifazialen Faktor von 80 % und 30 Jahre Leistungsgarantie auf 88,85 %.

Wirtschaftlichkeit

Bei Flachdächern mit hellem Belag amortisiert sich die Mehrinvestition über die Lebensdauer deutlich. Bei Standard-Schrägdächern lohnt sich der Aufpreis dagegen selten. Wir simulieren beide Varianten für Ihr Dach.

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